Rezept Low-carb Schokolade selber machen – Grundrezept

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Low-carb Schokolade selber machen – ganz schnell und einfach und mit hochwertigen Zutaten!

Seit heute gibt es in unserem Shop 3 neue Zutaten zum Selbermachen von köstlicher low-carb Schokolade!

Die passenden Rezepte dazu findest du in unserem Rezepteblog – angefangen mit diesem Grundrezept, das du beliebig abwandeln kannst.

Low-carb oder ketotaugliche Schokolade – da fällt einem zumeist nur die 85 %ige dunkle Schokolade ein. Die ist aber häufig sehr bitter und enthält immer noch teilweise bis zu 25 % Zucker. In kleinen Mengen ist das zwar kein Problem, aber für echte Schokoladenliebhaber (so wie wir es sind 😉 ) darf es auch mal ein Riegelchen mehr sein – und da wäre es doch perfekt, wenn die Schokolade komplett zuckerfrei und ohne Reue genießbar wäre. Im Handel erhältliche kohlenhydratarme Schokoladensorten enthalten leider meistens jede Menge Maltit oder Xylit und  bereiten bei mehr als einem winzigen Stückchen unangenehme Probleme im Verdauungstrakt.

Aus diesem Grund machen wir schon länger unsere Schokolade selber und haben dafür bereits einige Rezepte zusammen.

Die Zutaten hierfür findet man jedoch nicht unbedingt im Supermarkt um die Ecke, so dass wir unser Sortiment für euch erweitert haben:

Hochwertige Callebaut-Kakaomasse, crunchige Kakaobohnensplitter und aromatische Kakaobutter – das alles findet ihr jetzt in unserem Shop.

Los geht’s mit einem Grundrezept für Schokolade, das einfacher nicht sein könnte…

Zutaten für 1 Tafel:

Für “Quick & Dirty” kannst du einfach alle Zutaten in einem köchelnden Wasserbad (kleine Metallschüssel in einen größeren, mit heißem Wasser gefüllten Topf setzen) schmelzen. Sobald alles geschmolzen ist, gießt du die flüssige Masse in eine Silikonform oder eine mit Alufolie ausgelegte Form und lässt es im Kühlschrank abkühlen. Die Schokolade ist dann aber ziemlich matt, bekommt eventuell Flecken und ist nicht besonders knackig. Lecker ist sie aber auf jeden Fall! 😉

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Wer sich besonders viel Mühe geben möchte und eine Schokolade herstellen will, die auch optisch zum Anbeißen ist, geht folgendermaßen vor:

Kakaomasse und Kakaobutter in einem Wasserbad von ca. 50 °C schmelzen. Sobald nur noch wenige Chips zu sehen sind, das Wasserbad mit ca. 35 °C heißem Wasser füllen und warten bis die letzten Chips auch noch geschmolzen sind. Süße und Vanille zugeben. Anschließend das Wasserbad entfernen, regelmäßig umrühren und mit einem Küchenthermometer die Temperatur kontrollieren bis ca. 29 – 31 °C erreicht sind. Jetzt die Schokolade in die Form giessen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Dauert alles deutlich länger, aber das Ergebnis lohnt sich.

Auf 100 g: 750 kcal, 77 g Fett, 2.7 g Kohlenhydrate, 5.8 g Eiweiss

Abwandlung Nussschokolade – genauso einfach und verdammt lecker!

Zutaten für 2 Tafeln:

  • 100 g Schokolade aus dem Grundrezept (s. oben)
  • 75 – 100 g gehackte Nüsse

Die Schokoladenmasse wie oben beschrieben zubereiten. Die Nüsse kurz vor dem Formgießen zugeben. Fertig!

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19 Idee über “Rezept Low-carb Schokolade selber machen – Grundrezept

  1. Pingback: Rezept Christstollen - Weihnachtsstollen mit Marzipan-, Mokkanougat- oder Mohnfüllung - low carb & glutenfrei - Dr. Almond lowcarb glutenfrei

  2. Martina sagt:

    Hallo, kann ich statt Kakaomasse auch normalen, entölten Backkakao nehmen? Wie verhält es sich dabei mit der Menge, könnt ihr mir dazu etwas sagen? Danke & LG!

    • Monika Charrak sagt:

      Ja das geht auch. Dann musst du aber im Verhältnis mehr Kakaobutter und weniger Kakaopulver nehmen. Kakaomasse entspricht ca 40% Kakaopulver, den Rest dann mit Kakaobutter auffüllen… sonst wird es zu bitter. LG, Monika

    • Monika Charrak sagt:

      Wenn du Schokolade ausschließlich aus Kakaobutter, Kakaomasse, etwas Süße und Sahne- oder Mascarponepulver sowie Hasel- oder Mandelmus machst, ist die Schokolade Monatelang haltbar. Cremefüllungen halten sich etwas weniger lang, je nachdem wie hoch der Anteil an “feuchten” Zutaten wie zB Creme Fraiche oder so ist.

  3. Heike sagt:

    die erste Schokolade ist fertig!! und mega lecker! ich glaub da müsst ihr Kilobeutel anbieten. ;)) Spaß bei Seite, das Rezept ist euch wieder voll gelungen! danke schön…. Herzlichst Heike 🙂

  4. Sascha sagt:

    Hi,
    könntet ihr die Kakaomasse Chips nicht ebenfalls wie die Kakaobutter Chips in 250 gr einheit verkaufen ?
    wäre etwas kundenfreundlicher wenn das schokogrundrezept ja auch 50/50 besteht 😉

    • Monika Charrak sagt:

      Lieber Sascha, für das erste Schokoladenrezept wäre das sicherlich praktisch, aber in unserem SChokoladenblog wird es noch viele weitere Rezepte geben, in denen nicht immer Kakaobutter und Kakaomasse 1:1 eingesetzt werden. LG

  5. Heike sagt:

    das finde ich ja Hammer! :)) ich hab auch ein Rezept ….. naja…. man kann es essen, aber man hat nicht unbedingt Hieper auf mehr. So das ich dann doch die normale esse. ;o leider kam die Mail erst heute zu mir, sie war im Spam abhanden gekommen. Schade… so konnte ich nicht vom Rabatt profitieren. lg Heike 🙂

  6. Susanne sagt:

    Ihr lasst Euch immer etwas neues einfallen, ich freue mich jedes mal sehr darüber.
    Bald kommt wieder eine Bestellung von mir, muss ich unbedingt probieren.

    Mich würden die Nährwerte noch sehr interessieren.

  7. S.H. sagt:

    Kann mich Stephanie nur anschließen, echt bombastisch :-))
    Aber wo kann man den Silikonformen kaufen für die Schokitafeln ?

  8. Stephanie Titz sagt:

    Eigentlich hatte ich mir schon seit enigen Wochen vorgenommen, selbst Schokolade LC herzustellen, hatte aber nicht die nötige Muße. Jetzt kann ich auf eure Rezepte zurückgreifen 🙂 Danke, danke, danke!!!

  9. Kathi sagt:

    Die Schoko ist sicher lecker, aber Natreen? ist das nicht total künstlich? ist das wirklich empfehlenswert? warum findet ihr das besser als Xylit etc? lg kathi

    • Monika Charrak sagt:

      Liebe Kathi, wir haben zu dem Thema einen kleinen Beitrag in unserem Rezeptheft, den ich dir einfach mal reinkopiere. Wir halten Natreen für die beste Wahl bei Süßungsmitteln. Liebe Grüße, Monika

      Aus Dr. Almond Das Rezeptheft Nr. 1

      Ein paar Worte zum Thema Süße

      Für unsere süßen Produkte (Kuchenzauber, Unser Süßes, Fix für low-carb Fruchtaufstrich…) haben wir uns für eine kalorien- und kohlenhydratfreie Süßstoffkombination aus Natriumsaccharin und Natriumcyclamat entschieden. Es handelt sich dabei um die beiden ältesten künstlichen Süßstoffe (Saccharin 1878, Cyclamat 1937), die zu den am besten untersuchten Lebensmittelzusatzstoffen gehören. Dieselbe Kombination findet sich übrigens auch in der Flüssigsüße von Natreen bzw. deren Süßstofftabletten – sie ist vom Geschmack her besonders angenehm und ausserdem hitzestabil.

      Leider ranken sich um künstliche Süßstoffe eine ganze Reihe Ernährungsmythen und nur allzu gerne werden alle künstlichen Süßstoffe in einen Topf geworfen und als gesundheitsschädlich deklariert – dabei könnten die einzelnen Substanzen unterschiedlicher nicht sein!

      Man muss die Sachlage und den aktuellen (!) Stand der Forschung für jeden einzelnen Süßstoff betrachten und danach urteilen. Längst widerlegte, bzw. nicht-reproduzierbare Studien und deren Falschaussagen werden gebetsmühlenartig wiederholt und führen zu größter Verunsicherung.

      Wir haben uns ausgiebig mit dem Thema auseinander gesetzt und könnten keinerlei Hinweise für eine gesundheitsschädigende Wirkung dieser beiden Süßstoffe finden. Auch eine Auswirkung auf den Insulinspiegel oder das Auslösen von Heißhunger konnte bei diesen beiden Süßstoffen nicht nachgewiesen werden.

      Ebenfalls unbedenklich ist Erythritol (ein Zuckeraustauschstoff), der sogar natürlicherweise in z.B. Birnen zu finden ist. Nachteilig bei Erythritol ist jedoch seine geringe Süßkraft (ca. 70 % von Haushaltzucker), so dass man davon sehr viel einsetzen muss. Das kann bei empfindlichen Personen zu Darmproblemen führen. Wir verwenden deshalb Erythitol nur in geringen Mengen, etwa zu Dekorationszwecken und in Marzipan.
      Von unserer Süßstoffkombination benötigen wir hingegen nur minimalste Mengen!

      Mal zum Vergleich – in einem Kuchenzauberrezept (mit 100 g Kuchenzauber) für 12 Muffins beträgt die Menge an Süße in einem Muffin für das gleiche Ergebnis: 18 g Erythritol versus 0.09 g der Saccharin/Cyclamat-Mischung – also die 200fache Menge! Wir verwenden den Süßstoff übrigens als pures Konzentrat, während der für den Endverbraucher erhältliche Flüssigsüßstoff eine ca. 10-prozentige wässrige Lösung ist, da der Süßstoff ansonsten nur schwer dosierbar wäre. Wer den ungesüßten Kuchenzauber in den gesüßten umwandeln möchte, kann dies mit 10-15 g Natreen flüssig oder einem anderen Flüssigsüßstoff aus Cyclamat und Saccharin tun.

      Stevia verwenden wir gar nicht, da wir erstens, trotz intensiver Suche, noch kein Produkt gefunden haben, dass wirklich schmeckt und zweitens die derzeitigen Isolationsmethoden des Süßstoffs aus der Pflanze (z.B. Extraktion mit toxischen Lösungsmitteln) als äußerst bedenklich einzustufen sind – von Natürlichkeit kann man hier dann nämlich leider nicht mehr sprechen. Darüber hinaus ist die Tatsache, dass eine Substanz „natürlich“ ist, sprich so in der Natur vorkommt, nicht automatisch ein Beweis für seine Unbedenklichkeit. Haushaltszucker ist schließlich auch aus Rüben isoliert und die schädlichen Auswirkungen dieses „natürlichen Süßungsmittels“ kennen wir alle nur zu gut.

      • Schokolover sagt:

        Hallo liebe Monika Charrak
        Da gibt es schon ein Stevia-Produckt,in Pulverform u.bester Qualität,hoch dosiert.
        1gr.=gleich 480 gr.Zucker. Auf die Dosierung kommt es halt bei Stevia an und hoch dosiert erst recht.Das ist auch die Schwierigkeit,bei der Verwendung von diesem gesunden Süßungsmittel.Aber umso höher die Süßkraft bei Steviaproduckten,um so reiner ist der Auszug der Süße im Geschmack und besitzt dadurch auch weniger Bitterstoffanteile).Schau Dir mal die Produckte auf “Stevia Trade”mal an.
        http://www.stevia-trade.de/
        Mit dieser hohen u.reinen Form(Stevia-Gold),kann man die 70%tige Süßkraft des Erythritols,bis 100 % auffüllen.Sogar verdoppeln,oder oder…….Auf 1kg.Erytrhitol
        kommen 0,7gr.Stevia-Gold,um die Süßkraft mit Zucker auszugleichen,und mit 2gr.
        Stevia-Gold,es sogar verdoppeln(1kg.Erytrhitol +2,7gr.Stevia-Gold sind gleich,2kg.
        Haushaltszucker/50gr.=100gr.Zuckerersatz.
        Dosierungen sind da gut erklärt,auch der Verwendungszwk.
        Also Tschüss und viele liebe Grüße….Schokolover.

        • Monika Charrak sagt:

          Lieber Schokolover, vielen Dank für den Hinweis. Ich kenne diese Produkt, wir haben sie bereits getestet und waren leider mit dem Geschmack gar nicht zufrieden. Liebe Grüße, Monika

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