Informationen zu den verwendeten Süßstoffen Natriumcyclamat und Natriumsaccharin:
Es handelt sich dabei um die beiden ältesten künstlichen Süßstoffe (Saccharin 1878, Cyclamat 1937), die zu den am besten untersuchten Lebensmittelzusatzstoffen gehören. Dieselbe Kombination findet sich übrigens auch in vielen Flüssigsüßen bzw. in Süßstofftabletten – sie ist vom Geschmack her besonders angenehm und außerdem hitzestabil.
Die Süßkraft dieser beiden Süßstoffe ist allerdings so enorm hoch (Cyclamat ca. 40-fach, Saccharin ca. 500-fach süßer als Zucker), dass eine Dosierung im Haushalt sehr schwierig wäre. Die meisten Anbieter von Streusüßen verwenden deswegen Maltodextrin als Trägerstoff. Dies „verdünnt“ die Konzentration der Süßstoffe und es ist leichter zu dosieren. Leider hat Maltodextrin ungefähr die gleiche Auswirkung auf den Blutzucker wie normaler Haushaltszucker, weshalb diese Süßungsmittel nicht für eine low-carb Ernährung geeignet sind!!!
In unserer Low-Carb Süße verwenden wir KEIN Maltodextrin, sondern extra feines Pudererythrit (dieser hat 0 Kalorien und 0 g verwertbare Kohlenhydrate) als Trägerstoff. Unsere Süße hat die 10fache Süßkraft von Haushaltszucker und hat keine Kalorien oder verwertbare Kohlenhydrate.

Leider ranken sich um künstliche Süßstoffe eine ganze Reihe Ernährungsmythen und nur allzu gerne werden alle künstlichen Süßstoffe in einen Topf geworfen und als gesundheitsschädlich deklariert – dabei könnten die einzelnen Substanzen unterschiedlicher nicht sein!
Man muss die Sachlage und den aktuellen (!) Stand der Forschung für jeden einzelnen Süßstoff betrachten und danach urteilen. Längst widerlegte bzw. nicht-reproduzierbare Studien und deren Falschaussagen werden gebetsmühlenartig wiederholt und führen zu größter Verunsicherung.
Wir haben uns ausgiebig mit dem Thema auseinandergesetzt und konnten keinerlei Hinweise für eine gesundheitsschädigende Wirkung dieser beiden Süßstoffe finden. Auch eine Auswirkung auf den Insulinspiegel oder das Auslösen von Heißhunger konnte bei diesen beiden Süßstoffen nicht nachgewiesen werden.
Ebenfalls unbedenklich ist Erythritol (ein Zuckeraustauschstoff), der sogar natürlicherweise unter anderem in Birnen zu finden ist. Nachteilig bei Erythritol ist jedoch seine geringe Süßkraft (ca. 70 % von Haushaltszucker), so dass man davon sehr viel einsetzen muss. Das kann in den Mengen bei empfindlichen Personen zu Darmproblemen führen. Wir verwenden deshalb Erythitol nur in geringen Mengen, etwa zu Dekorationszwecken oder als Trägerstoff in unserer neuen Low-Carb Süße. Da unsere Süße die 10-fache Süßkraft von Haushaltszucker hat, muss auch nur ein Zehntel der Menge eingesetzt werden, so dass sie auch von empfindlichen Personen vertragen werden kann.