Unser Rezeptheft – Und warum wir damit eigentlich schon vor 12 Jahren angefangen haben … :)

Heute ist es endlich erschienen! Die Nr. 1 von unserer brandneuen Reihe “Dr. Almond – Das Rezeptheft”. Dieses Heft hat für uns eine ganz besondere und ganz persönliche Bedeutung.

Im letzten Jahr waren unsere lieben Freunde Margret und Iris von LCHF Deutschland zu Besuch und legten eine Wahnsinns-Idee auf den Tisch: ein Rezeptheft im Stil ihrer LCHF Kochjournale – aber mit den Variationsrezepten aus unseren Backmischungen. Variationsrezepte gab es schon einige online und noch viel mehr gab es bereits auf Schmierzetteln, die wir “irgendwann mal” veröffentlichen wollten. Genügend Inhalt  zu finden war also kein Problem – die Auswahl zu treffen war da schon schwieriger. Außerdem hat uns Daniela Pfeifer von LowCarbGoodies noch einige tolle Rezepte für österreichische Knödelrezepte, die sie aus unseren Backmischungen entwickelt hatte, zur Verfügung gestellt, so dass das Heft ruck-zuck voll war. Was nicht mehr reinpasste, wurde kurzerhand auf die Liste für das Heft Nr. 2 verschoben.

Mit diesem Heft haben Margret und Iris uns einen Herzenwunsch erfüllt, den wir eigentlich schon lange vergessen hatten. Umso faszinierender, dass die Idee von den beiden kam 😉 …

Aber der Reihe nach.

Studentenwohnheim Düsseldorf, 2004

Sammy und ich haben immer schon gutes Essen geliebt. Kochen, Backen, in der Küche werkeln, das war immer schon etwas, das wir gerne gemeinsam gemacht haben. Damals noch mit Zucker und Weizenmehl und in unserer winzigen Küche im Studentenwohnheim. Man kann ja nicht pausenlos Chemie studieren.

Die Burger-Orgie auf dem Bild oben ist jetzt gut 12 Jahre her. Und nein, wir haben die nicht alle alleine gegessen. 😉

Wir hatten daran immer solchen Spaß, dass wir irgendwann eine Sammlung unserer Lieblingsrezepte als Photobuch-Rezeptheft haben drucken lassen – natürlich nur in einer Auflage von putzigen 10 Stück zum Verschenken an Freunde und Familie und einfach um es selber zu haben. Dieses Photobuch-Rezeptheft gibt es immer noch – wir haben es nur nie wieder angeschaut, weil alle Rezepte vor Kohlenhydraten und Gluten nur so strotzen und unsere Mission ja nun low-carb und glutenfrei ist.

Als gestern der erste Karton mit den druckfrischen Rezepthaften kam, haben wir das alte Photobuch-Rezeptheft nochmal hervorgekramt und einige lustige Entdeckungen gemacht.

Nicht wenige der Rezepte aus unserem Dr. Almond Rezeptheft finden sich in sehr ähnlicher Form – wenn auch nicht low-carb und glutenfrei – bereits in unserem alten Photobuch-Rezeptheft. Anscheinend haben wir uns unbewusst an unserem “Erstwerk” orientiert.

Außerdem fanden wir das “Original” zum Marokkanischen Fladenbrot: ein Fladenbrot nach einem traditionellen marokkanischen Rezept von Sammys Familie (Marokkanisch “KHOBZ”). Im Nachhinein muss ich aber ehrlich sagen: die low-carb Version schmeckt irgendwie besser! Wie langweilig: Weizenmehl, Wasser, Hefe und Sonnenblumenöl (auweiah! damals dachten wir noch das wäre gesünder als Butter …). Im Gegensatz dazu enthält unsere glutenfreie low-carb Version vier verschiedene köstliche Mehle aus Saaten und Nüssen, die gemeinsam ein würziges, herzhaftes Brot ergeben – und das perfekt zur orientalischen Küche passt.

Das macht uns aber auch noch einmal deutlich bewusst, dass man bei einer kohlenhydratarmen Ernährung auf nichts verzichten muss.

Als wir vor 3 Jahren unsere Ernährung aus gesundheitlichen Gründen auf low-carb umstellten, hatten wir zunächst das Gefühl, dass wir uns stark einschränken mussten. Kein Brot, keine Nudeln, kein Kuchen, keine Kekse … stattdessen Fleisch, Gemüse, Eier und Milchprodukte.  Wir waren zwar gesünder, schlanker und gleichzeitig satt und zufrieden, aber irgendetwas fehlte. Ein gutes Steak ist zwar eine phantastische Sache, aber so fürchterlich viel Kreativität erfordert das nun mal einfach nicht. *(s. Anmerkung unten)

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Mahlzeiten zuzubereiten war auf einmal eine total einfache Sache – und genau das war das Problem!

Uns fehlte die Herausforderung, das Basteln, das Herumprobieren (Chemiker sind halt so 😉 ). Da uns das glutenhaltige Eiweißbrot vom Supermarkt um die Ecke noch nie richtig geschmeckt hatte (wir wussten zu dem Zeitpunkt noch nicht, wie schädlich Gluten für uns ist!), fingen wir mit der Rezepturentwicklung für ein richtig gesundes und leckeres Brot an. Nicht etwa, um dieses Brot zu verkaufen. Wir waren zu dem Zeitpunkt bereits mit Studium und Promotion durch und standen als Chemiker mitten im Berufsleben. Nein, wir wollten dieses Brot einfach für uns selber haben. Zum Essen 🙂 Und weil die Entwicklung einfach so viel Spaß macht.

Den Rest der Geschichte kennt ihr.

Aus dem ersten “essbaren” glutenfreien low-carb Brot sind mittlerweile 16 verschiedene Sorten geworden, dazu Pizzateig, Paniermehl, Fruchtaufstrich, Kuchenbackmischungen … und nun das erste Rezeptheft!Rezeptheft Nr-1 low carb glutenfrei

Auf diese Weise möchten wir ein Stück unserer Freude und Leidenschaft für Kreativität in der Küche an euch weiterreichen. Wir hoffen sehr, dass euch unser Rezeptheft gefällt und euch die Rezepte zu vielen neuen EIGENKREATIONEN anregen!!

Die Umstellung auf low-carb und glutenfrei hat in vielerlei Hinsicht unser Leben zum Positiven verändert. Neben den gesundheitlichen Vorteilen hat es uns auch eine Möglichkeit geboten, unserer Kreativität auszuleben, mit tollen Menschen zusammenzuarbeiten und etwas zu entwickeln, dass hoffentlich noch vielen Menschen schmecken und ihre gesunde Ernährung bereichern wird.

Wir möchten uns noch einmal sehr sehr herzlich bei Margret und Iris bedanken. Danken für ihre Freundschaft, die tolle Zusammenarbeit und dass sie es uns ermöglicht haben, unseren Traum von einem eigenen Rezeptheft professionell in die Tat umzusetzen. DANKE!!! Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt! 😉

Liebe Grüße

Eure Moni

(Sammy produziert gerade Backmischungen für euch und hat keine Zeit, aber er lässt schön grüßen 😉 )

 

*Anmerkung: Bei Menschen mit starkem Übergewicht und einem gestörten Essverhalten (z.B. durch starke Insulinresistenz), die auf eine low-carb bzw. LCHF Ernährung umstellen, um viel Gewicht zu verlieren und ihre Gesundheit zu verbessern, ist es durchaus hilfreich, auf jegliche Ersatzprodukte wie low-carb Brot und Kuchen (egal wie gesund es ist) mindestens so lange zu verzichten, bis wieder ein normales Essverhalten erlernt wurde. Bei einer Zuckersucht kann es zudem hilfreich sein, für längere Zeit auf jegliche Süßungsmittel (auch kalorien- und kohlenhydratfreie Süßstoffe) zu verzichten. Letztlich muss jeder für sich herausfinden, welche Form der low-carb bzw. LCHF-Ernährung für seine Bedürfnisse am besten geeignet ist.

Weitere Informationen zu den unterschiedlichen Formen der low-carb und LCHF-Ernährung findet ihr bei www.lchf-deutschland.de.

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